Warum ein Online-Business gerade für bedürfnisorientierte Mütter eine gute Idee sein kann – und warum Du jetzt starten solltest

Ein Gastartikel von Lena Busch

Auf den ersten Blick passt es ja nicht sonderlich gut zusammen.

Gerade die bindungs- und bedürfnisorientierten Eltern aus dem Attachment-Parenting-Bereich, mit denen ich in verschiedenen Bereichen zusammenarbeite, steigen oft eher länger als kürzer (oder ganz) aus dem (bisherigen) Beruf aus. Sei es, weil sie keinen adäquaten bedürfnisorientierten Betreuungsplatz finden oder weil sie die ersten Jahre keine Betreuung wünschen.

Selbst und ständig arbeiten?

Und mit der Selbständigkeit – erst recht mit dem Aufbau eines Business – verbinden viele eher „selbst und ständig“ arbeiten.

Auch das Bild des typischen „Mompreneurs“ ähnelt zumindest hierzulande eher dem der klassischen „Karrierefrau“: versuchen, alles zu 100% und mehr unter einen Hut zu bekommen. Eigentlich genauso weitermachen wie „vor den Kindern“. Diese sind Teil des perfekt organisierten Lebens.

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Du willst das aber so nicht.

Du möchtest möglichst viel Zeit mit Deinen Kindern verbringen, sie aufwachsen sehen. Du magst kein „Hamsterrad“, willst nicht (mehr) von der Arbeit zur Kita hetzen und umgekehrt und hast keine Lust auf morgendlichen „wir müssen jetzt aber endlich los“-Stress.

Auf der anderen Seite musst oder willst Du vielleicht trotzdem Geld verdienen. Vielleicht noch nicht jetzt sofort, denn Elterngeld oder Ersparnisse helfen erstmal oder Dein Partner und Du habt erstmal einen Kassensturz gemacht und z.B. Eure Ausgaben auf den Prüfstand gestellt. Aber auf mittlere oder lange Sicht schon. Du willst unabhängig sein.

Vielleicht verspürst Du auch einen Herzensruf, etwas, was Du endlich gerne machen möchtest. Hast einen Traum, der schon lange irgendwie in Deinem Hinterkopf da ist und sich immer wieder mal nach vorne drängt. Schließlich ist Bedürfnisorientierung nicht allein für die Kinder da – und die Transformation, die wir oft mitmachen, wenn wir Eltern werden, hört vor dem beruflichen Bereich (oder der Berufung) nicht auf.

“Wenn die Kinder größer sind…”

In der klassischen Arbeitswelt jedenfalls ist das alles oft nicht unter einen Hut zu bekommen. Du bekommst eher das Gefühl, dass nur das Eine oder das Andere geht. Auch eine Selbständigkeit schiebt sich wie so vieles andere gedanklich gern auf den Zeitpunkt „wenn die Kinder größer sind“ (und versumpft dann oft irgendwo zwischen Irgendwann und Niemals). Dabei möchtest Du Deine Träume verwirklichen – und darin auch Deinen Kindern ein Vorbild sein.

100% sind 100%

Nun will ich nicht um den heißen Brei herumreden. Ich komme aus einem zahlenlastigen Beruf, und die Grundrechenarten gelten auch im Herzensbusiness. Bei 100% Zeit und Ressourcen einer Person kann ich nur 100% verteilen, nicht 200 – zumindest nicht ohne Verluste. Und der Aufbau einer wie auch immer gearteten Selbständigkeit macht viel Arbeit und verlangt volle Begeisterung und Bereitschaft, keine Frage.

Online-Business: alles ist möglich!

Aber die großen Vorteile des Online-Business sind gerade für Mütter die Möglichkeiten der zeitlichen Unabhängigkeit und der asynchronen Kommunikation.

So mache ich z.B. Einzel- oder Gruppencoachings nur abends. Tagsüber kann man mir aber natürlich schreiben – und gegebenenfalls weiß zwischendurch schon die Community eine Antwort.

Interviews mache ich am Wochenende, abends oder in der Nacht, ausgestrahlt werden können sie später – und auch noch 3 Jahre später angeschaut werden. Oder auch während des Coachings oder des selbst Gecoacht-werdens das (ein-)schlafende Baby stillen oder neben den schlafenden Kindern arbeiten – alles ist möglich.

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Digital ist anders…

Digitale Produkte – ob Kongresspaket, ebook oder Onlinekurs – kannst Du zu einem Zeitpunkt oder über eine Zeitspanne schaffen und dann fortlaufend verkaufen, sie können auch fortlaufend konsumiert werden. Das Marketing muss jedoch weiter laufen.

Bei Bedarf kannst Du auch Begleitung im Entwicklungsprozess während Deines Kurses bieten – aber der Aufwand kann insgesamt einfach ganz anders verteilt werden als es bei Offline-Kursen, Offline-Kongressen etc. möglich ist.

Du entscheidest!

Auch ist es oft Deine Entscheidung, wie schnell Du vorangehst. Selbst bei einem komplexen Projekt wie einem Online-Kongress müssen immer noch weniger Termine koordiniert werden als bei einem Offline-Kongress – schließlich fallen Räume und Co weg.

Auch Ereignisse wie krankes Kind, Kindergartenschließzeiten etc. sind so natürlich ganz anders abzufangen, als wenn Du – je nach Businessmodell – zu Kundenterminen oder in ein Büro oder zu Ladenöffnungszeiten musst.

Die Ergebnisse Deines Tuns sind online und können jederzeit konsumiert werden.

Es ist Deine Entscheidung – und ja meist auch Typsache -, ob Du mehrere Dinge wie Mama-Sein, Elternzeit, Angestelltentätigkeit nebeneinander vereinst oder „springst“ und voll loslegst.

Nebenberufliches Online-Business geht leichter…alles in Deinem Tempo

Denn auch nebenberuflich lässt sich online leichter etwas aufbauen. Und wenn es länger dauert, dann dauert es eben länger. Das ist etwas Anderes als ein Vor-Ort-Business mit Öffnungszeiten und Geschäftsräumen. Natürlich entstehen auch beim Online-Business laufende Kosten, aber der Umfang dieser lässt sich meistens gut dem Umfang der Tätigkeit anpassen. Flexibel zu sein, darin sind Mütter ohnehin geübt.

Du kannst ohnehin ganz in Deinem Tempo vorangehen – und arbeiten. Und ganz klein anfangen, wenn Du magst.

Ein eigenes Business ist auch eine enorme Persönlichkeitsentwicklung.

Du entwickelst Dein Warum und Deine Positionierung und findest dabei viel über Dich und Deine Werte heraus.

Du kannst Dein Thema in die Welt bringen, Deine Vision realisieren. Du kannst herausfinden oder präzisieren, was Du wirklich willst.

Weshalb jetzt der richtige Zeitpunkt ist

Wie so oft wirst Du Dir auch im Business meist eher wünschen, früher angefangen zu haben. Falls Du noch in Elternzeit bist, ist das ohnehin ein idealer Moment, sich in kleinem Rahmen auszuprobieren, ob das das Richtige für Dich ist. Denn für den Fall der Fälle ist Dein Job immer noch da – und Du bist erstmal in Sachen Krankenversicherung und Co abgesichert.

Hinzu kommt, wenn wir losgehen auf einem Weg, dann geht es eben Schritte voran. Für selbständige Mamas manchmal im Schneckentempo – aber eine Schnecke kommt auch ans Ziel, sie ist eben langsam und beständig. Je früher sie losgeht, umso eher. Es ist wie mit dem Pflanzen eines Baums: der beste Zeitpunkt war gestern, der zweitbeste ist heute 😉 Denn mit ausreichend Zeit kann auch mit geringerem permanenten Einsatz das Business-Pflänzlein wachsen.

In Kontakt mit Deinen Bedürfnissen sein

Das Business bringt Dich selbst wieder gut in Kontakt mit Deinen Bedürfnissen – so kannst Du feinjustieren, was DU denn brauchst, wo Du hin möchtest und wie das mit den Bedürfnissen Deiner Familie zu vereinen ist.

Du schaffst Dir Deine eigene Vereinbarkeit – und Altersvorsorge.

Gleichzeitig musst Du das auch, um Dich nicht zu überfordern, zu verzetteln oder auszubrennen: als Solopreneur oder Mompreneur the sky is the limit. Du kannst überall hin und alles machen – das ist die totale Freiheit, und DU bestimmst, wie Du sie nutzen möchtest.

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Keine Angst, das ist kein Verkaufsartikel. Ich kenne Lena persönlich und arbeite schon lange mit ihr zusammen und kann dir deshalb ihr Programm und ihre Unterstützung aus eigener Erfahrung ans Herz legen!

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Veröffentlicht von Bianka

Bianka Bensch, 38 Jahre alt, schreibt als leidenschaftliche Bloggerin neben Attachment Parenting unter anderem einen privaten Blog und den Firmenblog eines Auftraggebers. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten draussen in der Natur mit ihren drei Kindern und ihrem Hund.

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