Neulich habe ich am See gesessen und dort die Entenmamas und ihre Baby-Enten beobachtet. Das fand ich ungeheuer spannend!
Mama Ente watschelte durch die Gegend, ihre Babys immer im Schlepptau. Die Kleinen watschelten hinter ihr her, schauten hier, quakten ein wenig nach da, waren aber immer bemüht, den Kontakt zu ihrer Mama nicht zu verlieren.
Mama Ente kümmerte sich „on the go“ um die vielen Kleinen. Keines bekam besondere Aufmerksamkeit, aber jedes offensichtlich genau ausreichend. Mama Ente vertraute darauf, dass ihre Babys ihr folgen, wohin sie auch geht und dass keines vom Weg abkam. Und genau das war auch der Fall: Es lief total entspannt und alles wie am Schnürchen!
Was wir von Mama Ente lernen können?
Mach es wie die Entenmama!
Mama Ente vertraut ihren Kindern. Sie vertraut darauf, dass sie genau zur richtigen Zeit das können, was sie können müssen. Sie vertraut darauf, dass ihre Entchen von ihr lernen, was sie lernen müssen, ganz ohne Erziehung und ganz ohne Schule, sondern einfach durch ihr Vorbild – und weil sie es lernen wollen. Sie vertraut darauf, dass ihre Babys schlafen, wenn es Zeit dafür ist und essen, wenn sie Hunger haben. Sie spaziert unbekümmert und entspannt durch ihr Entenleben und lebt einfach mit ihren Entenbabys.
Das heißt nun nicht, dass ihr ohne Nachdenken einfach euren Kindern vorauswatscheln sollt in der Hoffnung, dass sie schon hinterherwatscheln. Dazu ist unser modernes Leben zu weit weg von dem der Ente. Aber ich denke, ein bisschen was können wir von der Gelassenheit und dem Vertrauen der Entenmama ruhig in unser eigenes Leben übernehmen!
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