Ein Blick hinter die Kulissen dieses Blogs

Blick hinter die Kulissen

Meine Freundin und Kollegin Inge vom Blog Oberschwaben-Welt hat mich für den sog. Liebster Award nominiert. Das Ganze ist nun schon eine Weile her und ich komme leider erst jetzt dazu, die spannenden Fragen zu beantworten, die sie sich ausgedacht hat.

Ich lade dich nun also herzlich ein zu einem kleinen Blick hinter die Kulissen dieses Blogs. Hereinspaziert und herzlich Willkommen in meinem virtuellen Wohnzimmer…

1. Was war Dein Auslöser einen eigenen Blog zu veröffentlichen?
Meine Erfahrungen mit dem Thema Attachment Parenting in der Zeit, als meine Kinder noch klein waren. Allzu oft habe ich gehört, ich dürfe sie nicht verwöhnen, ich müsse sie auch mal weglegen und sie müssten im eigenen Bett schlafen. Gleichgesinnte, die mit ihren Kindern ähnlich umgingen wie ich, fand ich leider nicht im realen Leben, sondern nur im Internet. Damals musste ich mir noch alle infos zu AP mühsam zusammensuchen und häufig gab es sie nur auf Englisch. Also fing ich an, sie zu übersetzen und auf einer Webseite zu sammeln – und daraus wurde dann irgendwann dieses Blog.

2. Was ist Dein Thema, warum ist es Dir wichtig darüber zu schreiben?
Mein Thema ist Attachment Parenting (AP), also der bedürfnisorientierte Umgang mit Kindern oder auch bindungsorientierte Erziehung. Ein wirklich treffendes deutsches Wort dafür gibt es leider nicht. Wichtig ist es mir, weil ich merke, wie gut mir und meinen Kindern dieser Weg getan hat und ich sehe, wie unglaublich toll sie sich entwickelt haben. Das wünsche ich mir für andere Familien auch und möchte deshalb darüber informieren.

3. Wie stehen Deine Freunde, dein Umfeld zu Deinem Blog?
Gute Frage! Meine große Tochter liest hier sehr gerne mit (*winke*) und fragt auch oft mal was nach. Auch der Rest der Familie findet es gut, das sich hier blogge. Wie meine Fruende und Bekannten dazu stehen und ob sie hier lesen, weiß ich gar nicht. Aber für die schreibe ich das Blog ja auch nicht.

4. Wieviel Zeit investierst Du in Deinen Blog?
In letzter Zeit: Viel zu wenig. Das soll sich aber wieder ändern und ich möchte hier wieder regelmäßiger und mit vielen neuen Inhalten durchstarten.

5. Welcher Kontakt der über den Blog entstand, hat Dich sehr gefreut?
Hmmmm…. Im Moment weiß ich gar nicht, ob es wirklich einen Kontakt gibt, der über das Blog entstand. Aber es gibt auf jeden Fall Kontakte, die über die Beschäftigung mit dem Thema AP entstanden und da bin ich besonders glücklich über die Freundschaft mit Julia Dibbern und auch beispielsweise über den Kontakt zu Susanne Mierau.

6. Welchen Rat gibst Du Menschen, die mit einem Blog starten wollen?
Macht es einfach! Legt los! Gerade Elternblogs finde ich total wichtig, damit man die gesamte Bandbreite des Lebens mit Kindern sehen und erleben kann. Jede Familie ist einzigartig und genauso einzigartig sind die Lösungen und Wege, die in der Familie gefunden werden. Aber diese individuellen Wege können für andere Familien Gedankenanstöße enthalten. Ein Blog einzurichten dauert heute kaum länger als eine Stunde, dann läuft alles zumindest für’s erste annehmbar und man kann loslegen. Also ran an die Tastatur! (Und wenn du ein AP-Blog startest, vernetze dich auf jeden Fall mit uns anderen AP-Bloggern auf Facebook!)

7. Wann gilt ein Beitrag für Dich erfolgreich?
Hm, das ist eine gute Frage. Klar fände ich es toll, wenn ich hier Tausende Leser hätte. Viel wichtiger finde ich es aber, wenn meine Bieträge zum Nachdenken über den eigenen Umgang mit Kindern anregen oder eine Bestätigung sind, dass es noch mehr Menschen da draußen gibt, denen die Bedürfnisse ihrer Kinder wichtig sind. Daher ist es mir viel lieber, ich erreiche einen Menschen wirklich intensiv, als wenn sich 1000 Menschen einen Beitrag durchlesen und ihn gleich wieder vergessen haben. Insofern kann man das nicht an Zahlen festmachen, wann ein Beitrag erfolgreich ist. Ich weiß ja nicht, wie er auf den Leser wirkt. Ich freue mich aber immer über Kommentare zu meinen Beiträgen.

8. Wie gehst Du damit um, wenn Du merkst, dass Dein Beitrag nicht gelesen wird?
Ich denke da gar nicht allzu viel drüber nach und schaue auch nicht dauernd, welcher Beitrag jetzt der erfolgreichste, meistgelesene, meistkommentierte ist. Von daher merke ich vermutlich gar nicht, wenn ein Beitrag so gar nicht gelesen wird. Aber bisher gehe ich mal davon aus, dass das, was ich hier schriebe, zumindest auch von der einen oder dem anderen zumindest überflogen wird – das reicht mir. 😉

9. Wieviel Zeit nimmst Du Dir, Dich zu vernetzen?
Online relativ viel, offline eher zu wenig. Allerdings gibt es auch nicht soooo irrsinnig viele Mama-/Elternblogger-Vernetzungsveranstaltungen offline, von daher…

10. Welche Netzwerke nutzt Du und auf welchem Netzwerk trifft man Dich auf jeden Fall?
Man trifft mich auf jeden Fall auf Facebook (sowohl mich persönlich als auch für dieses Blog) und auch auf Twitter (persönlich und in Bezug auf AP). Ich nutze noch mehr Netzwerke, diese jedoch am intensivsten.

11. Welcher Traum soll sich mit Deinem Blog erfüllen?
Ich will auf jeden Fall reich und berühmt werden! 😉
Nein, ich schreibe gerne und veröffentliche hier gerne Artikel über das bedürfnisorientierte Leben mit Kindern. Dafür gibt es das Blog. Klar hab ich nix dagegen, als AP-Blogger reich und berühmt zu werden und irgendwann als Speakerin und Expertin in alle Welt zu konfernezen eingeladen zu werden, aber das ist nicht mein Ziel. Einen Traum mit dieses Blog und für dieses Blog habe ich nicht wirklich. Ich lass mich einfach mal überraschen, wohin es sich entwickelt.

Nun sehen die Regeln vor, dass ich Blogs nominiere, die dann wiederum meine Fragen beantworten sollen. Allerdings weiß ich, dass viele Blogs, die ich gerne lese und weiterempfehlen würde, diesen Award schon haben und ich weiß auch, dass einige Blogger solche Awards nicht mögen. Daher möchte ich nun keinem eine Frageliste aufzwingen, der sie gar nicht haben mag, sondern ziehe mich geschickt damit aus der Affäre, den Award hier einfach hinzulegen und wer Lust hat, ein paar Fragen zu beantworten, der darf gerne zuschnappen.

 

Veröffentlicht von Bianka

Bianka Bensch, 38 Jahre alt, schreibt als leidenschaftliche Bloggerin neben Attachment Parenting unter anderem einen privaten Blog und den Firmenblog eines Auftraggebers. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten draussen in der Natur mit ihren drei Kindern und ihrem Hund.

1 Kommentar

  1. Hi Bianka,

    ich finde es gut wenn Eltern Bloggen und ihre Erfahrungen mit anderen Teilen. Denn wie du sagst ist jede Familie anders und ich glaube, dass jeder von jedem etwas lernen kann 🙂 Ich bin durch Zufall auf Attachment Parenting gestoßen und werde mich in deinen Blog einlesen.
    Vielen Dank und Liebe Grüße Kerstin

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